In letzter Zeit schießen immer mehr Designer-Auktions-Portale aus dem Boden. Das Prinzip ist einfach: Der Auftraggeber beschreibt was er haben möchte, und die Designer gestalten ein Layout. Aus vielen verschiedenen Vorschlägen kann nun der Auftraggeber auswählen und bezahlt sein vorgeschlagenes Budget. Klingt nach einer kostengünsitgen Möglichkeit für Shopbetreiber an ein professionelles Layout zu kommen – oder?Zuerst sollte man sich ein wenig Gedanken darüber machen, was das Layout für den Onlineshop leisten soll. Es soll auf alle Fälle gut aussehen, Seriösität vermitteln, die Zielgruppe ansprechen, und die Usability in keiner Weise einschränken, sondern viel mehr unterstützen. Einige Anforderungen die den Designern erstmal rübergebracht werden müssen.
Ein professioneller Designer mag diese Anforderungen sicherlich erfüllen – handelt es sich aber um professionelle Designer auf diesen Plattformen? Wir möchten uns natürlich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass auf Plattformen dieser Art nur Hobby-Designer unterwegs sind. Sieht man sich aber die durchschnittliche Höhe des Budgets an sollte man schnell festellen können: Professionelle können hier nicht lange überleben.
Wenn man allerdings seine Anforderungen klar hinterlegt, sollten diese auch eingehalten werden, oder? Im Endeffekt darf man nicht davon ausgehen, dass alle Anforderungen so eingehalten werden wie es notwendig werde. “Jaja, Usability machen wir auch” ist zwar schnell gesagt, aber dadurch noch nicht umgesetzt.
Wer sich zutraut das Layout so auszuwählen, dass die Punkte bedacht sind kann dies natürlich einmal versuchen. Man sollte allerdings beachten, dass es nicht darum geht Freunden und Verwandten zu zeigen “was für einen tollen Shop” man hat. Es geht viel mehr darum, dem Kunden zum Kauf zu animieren und die gewünschten Funktionen bereit zu stellen.
Meist empfiehlt es sich dennoch eher an eine Agentur oder einen Dienstleister heranzutreten. Diese sind zwar teurer, aber man kann erwarten, dass man beommt was man zum Verkaufen braucht.






