Gewiss kennen auch Sie dieses Problem: Ein Kunden hat bestellt und zahlt einfach nicht, oder die Zahlung wird zurückgebucht.
Je nach Branche schreiben Onlineshops zwischen 3 und 7 % ihres Gesamtumsatzes als Zahlunsgausfälle aus. Dies liegt aber meist nicht an den schwarzen Schafen im Netz, sondern daran, daß sich die käufer beim Einkauf übernommen haben, in finanzielle Nöte geraten sind oder schlicht und einfach die Zahlung vergessen haben. Am Ende fehlen Ihnen dann Einnahmen, neue Kosten für Mahnungen enstehen und es steigert sich von Stufe zu Stufe.
Schnell wird dann im Shop die Zahlart “Kauf auf Rechnung” gestrichen, was wiederum potentielle Kunden vergrault.
Um einen Mittelweg zwischen Risikominimierung und Ertragsminderung zu finden setzen viele Händler eine moderne Risiko-Management-Strategie ein.
Hier liste ich nun die Möglichkeiten des Risk Management auf:
Transaktionsprüfungen
- Plausibilitätsprüfung der Karten- oder Kontodaten
- Verification Code: Ist der Code der KK korrekt?
- Authentifizierung: Kann der Käufer mit Hilfe des 3d-Secure-Verfahrens identifiziert werden?
- Risikomusterprüfung: Stimmt die Länder-IP mit dem Herausgeberland der KK überein?
- Velocity Check: Treten Daten gehäuft in den Transaktionen auf?
Konsumentenprüfungen:
- Adressvalidierung: Ist die Adresse existent?
- Emailvalidierung: Existiert die Email-Adresse und der Provider?
- Telefonummervalidierung: Gibt es die Vorwahl und die Telefonnummer?
- Dubletten- Prüfung: Besitzen Sie die angegebenen Daten bereits?
- IP-Adressenprüfung: In welchem land sitzt der Kunde, bzw. wird ein Anonymisierungsdienst genutzt?
- Bonitätsauskunft: Steht der Kunde bereits in der SCHUFA oder ist sonst wie bekannt als säumiger Zahler?
- Sperrliste: Ist der Kunde bei Ihnen bereits negativ aufgefallen?
Ich hoffe Ihnen auch diesmal ein klein wenig weitergeholfen zu haben,
So Long,
Christian








