Heute nun der der zweite Teil zum Thema “Verkaufen im Ausland”.
Im Inland ist die Frage nach den angebotenen Bezahlarten schon immens wichtig, im Ausland aber noch viel mehr.
Da paypal und KK-Zahlung international verbreitet sind, sollten Sie diese unbedingt anbieten. Lastschrift hingegen kennen nur wenige andere Länder. Dies könnte sich aber durch die Schaffung von SEPA (Single Euro Payments Area) ändern- mehr Infos hierzu finden Sie hier.
Bei Zahlungen auf Rechnung sind international unterschiedliche Zahlungsziele üblich. In Deutschland sind dies 30 Tage, in Italien z.B. 90 Tage (!).
Auch für die Umsatzsteuer gelten in den jeweiligen Ländern besondere Regelungen. Wohnt der Käufer innerhalb der EU oder in einem Drittland? Gilt er als Privat- oder Geschäftskunde? Wird geliefert oder vom Kunden selbst abgeholt?
Um eine Rechnung ohne Umsatzsteuer auszustellen, benötigen Sie die Umsatzsteuer- Identnummer. Dies gilt allerdings nur bei B2B Geschäften.
Die Lieferung in Nicht- EU- Länder ist grundsätzlich Umsatzsteuerfrei! Egal ob der Käufer nun Privat- oder Geschäfstkunde ist.
Nun noch etwas zum Thema technische Einschränkungen. Denn nicht jeder Artikel läßt sich so ohne weiteres im Ausland nutzen. Vor allem um den Kunden Ärger und Ihnen Rücksendungskosten zu sparen, sollten Sie Sie prüfen, ob Einschränkungen bei Ihren Artikeln vorliegen. Zum Beispiel:
- Nichteinhalten von technischen Normen
- nicht vollständige Auszeichnung bei Nahrungsmitteln
- abweichende Konfektionsgrößen bei Kleidung
- verscheidene Stromstecker oder Spannungsregler
- Ländercodes oder fehlende Sprachauswahl bei DVDs oder PC Spielen
Ich hoffe Ihnen hiermit ein wenig Licht ins Dunkel des internationalen Verkaufs gebracht zu haben. Bei Fragen- schreiben Sie uns. Wir freuen uns über jede ernstgemeinte Frage!
So Long,
Christian








