Ihren XING-Kontakten zeigen

Mein Kollege Michael und ich waren letzten Monat bei einem mittelständischen Kunden, welcher auch über das Internet seine Produkte verkauft um die Abläufe zu optimieren.

Dieser Kunde verkauft über einen Xt:Commerce Shop, Amazon und auf ebay.

Wir  haben uns dort dann den Ablauf im Versand und der Autragsabwicklung angesehen und waren gelinde gesagt: überrascht!

Die Aufträge bzw. Bestellungen werden alle in der Abwicklungssoftware “Dreamrobot” eingelesen. Diese Software hat Schnittstellen zu den oben genannten Systemen.

Der Sachbearbeiter kontrolliert, ob diese Aufträge dann bezahlt wurden. (paypal kann Dreamrobot auch automatisch einlesen)

Danach werden die Lieferscheine gedruckt und eingetütet in Versandtaschen (!) und bekommen ein Label von GLS drauf geklebt- von Hand.

Die Auslieferung von schwereren Artikel, welche über 40 kg wiegen werden von einer Spedition ausgeliefert, wofür dann nochmal extra Speditionsaufträge gedruckt werden müssen.

Wie man sieht werden hier 2 Versandunternehmen genutzt. Trackingnummer werden keine an den Kunden versandt, da man diese extra dem Kunden mailen müsste und zwar für jeden Kunden einzeln, da die GLS Trackingnummern nicht eingelesen werden können. Die Spedition besitzt überhaupt keine Trackingnummern, welche man dem Kunden zukommen lassen könnte!

Nach dem ganzen Eintüteln etc. werden die Lieferscheine samt Speditionsaufträgen dann in einer Box ins Lager getragen.

Dort nehmen sich die Lageristen die einzelnen Aufträge vor und kleben die Lieferscheine auf die Kartons. Da auch in deren Lager keine Scanner zum Einsatz kommen, kommt es leider öfter vor, daß falsche Artikel an die Kunden geliefert werden. Bei wenigen Artikeln ist das kein Problem, aber dieses Unternehmen hat mehrere Hundert.

Dies führt zu häufigen Nachfragen der Kunden, wo denn die bestellte Ware bleibt. Der Sachbearbeiter sagte mir dann, er ist 1 Stunde allein mit der Beantwortung dieser Frage per Email beschäftigt! Das Telefon ist auch ständig nur für diese Frage besetzt!


Wir waren sehr entsetzt über diese Abläufe, da diese umständlich sind und nur Geld kosten.

Unsere Lösung war sich einen Versandanbieter, wie z.B. DHL zu suchen. Dieser hat sowohl Päckchen- als auch Speditionsversand im Angebot.

Ausserdem hat DHL ein Softwaresystem welches es dem Anwender erlaubt sich ebenfalls mit Dreamrobot (dies wollte der Kunde unbedingt behalten) zu vernetzen. Hierbei fällt aber das Drucken der Lieferscheine sowie Speditionsaufträgen aus. Diese bekommt direkt das Lager ohne das ganze Eintüteln. Auch werden die Kunden automatisch per Email mit Trackingnummern versorgt, wobei hier dann die ganzen Nachfragen per Email und Telefon hinfällig sind.

Der Kunde konnte sich  hierbei eine Menge an Manpower und monetären Kosten durch diese Umstellung sparen.


safe_image.php

Agentur für Marketing, Webdesign und Ecommerce


Twitter Facebook
Kommentare zu diesem Beitrag abonnieren...

4 Kommentare zu “Wie man seinen Versand NICHT machen sollte !!”

  1. Hallo, interessanter Beitrag. Würde mich interessieren einen Artikel zu lesen, wie man seinen Online-Shop machen sollte.

  2. Hallo Herr Block,

    meinen Sie die komplette Abwicklung (Artikelbezug,Einstellen, Abwicklung) oder die Implementierung eines Shopsystems und die Auswahl der dazugehörigen uneterstützenden Software?

  3. Hallo Herr Zsunyi,

    also um ehrlich zu sein, fände ich beide Themen interessant :-)

  4. Hallo Herr Block,

    ok, dann werden wir in nächster Zeit dazu eine Artikelserie starten.
    Vielen Dank für Ihre Anregungen!

Hinterlasse eine Antwort

Prestashop Hosting Magento Agentur magentotemplate.de